tangoprojekt 5

spielt die Musik von Astor Piazzolla

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13.04.2018 Altes Eichamt Weiden 20 Uhr

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Andrea ´Bibi` Bibel – Gesang
Johanna Luther – Violine
Janusz Skutella – Violoncello
Hans-Joachim Grajer – Klavier
Klaus Luther – Gitarre
Ulli Schmutzer – Kontrabass

„Man muss diesen Musikern den Mut anerkennen, ein Genie des 20. Jahrhunderts neu zu interpretieren, die Fähigkeit, seine Werke auszuwerten, ohne sich von ihrem Geist zu entfernen, vor allem aber die starke Entschiedenheit, die sie daran glauben ließ, ein Projekt zu realisieren, das es verdient, der Öffentlichkeit vorgestellt zu werden.“

Kein Geringerer als Aldo Pagani, Produzent und Verleger von Astor Piazzolla, urteilte so über die letzte CD „estaciones“ von tangoprojekt 5. Auch bei erfolgreichen Konzerten, wie z.B. beim internationalen Piazzolla music award in Mailand oder im Münchner Gasteig, zeigen die professionellen Musiker ihre langjährige kammermusikalische Erfahrung und Musikalität. Piazzollas Tango Nuevo verbindet Rhythmus, Gefühle und starke Metaphern zu einer neuen Form, auch beeinflusst durch die zeitgenössische Musik und den Jazz. So gelangte seine Musik von den verruchten Kneipen Bouenos Aires auf die Bühnen der Konzertsäle der ganzen Welt. Seit kurzem arbeitet das Ensemble mit der Sängerin Andrea ´Bibi` Bibel zusammen, um Piazzollas Chansons wie Oblivion, Balada para un Loco, Libertango, Che tango che usw. auf der Bühne zu präsentieren.

Von links: Johanna Luther, Hans-Joachim Grajer, Andrea ‚Bibi‘ Bibel,Klaus Luther, Janusz Skutella.

Astor Piazzolla

Astor Pantaleón Piazzolla (*11. März 1921 in Mar del Plata; † 4. Juli 1992 in Buenos Aires) war ein argentinischer Bandoneon Spieler und Komponist.

Er gilt als Begründer des Tango Nuevo, einer Weiterentwicklung des traditionellen Tango Argentino. Viele von Piazzollas Tangos sind nicht mehr im traditionellen Sinne tanzbar, sondern in erster Linie Musik zum Zuhören. Piazzolla hat die Spieltechnik der Instrumente im Tango durch Anleihen aus der Neuen Musik ausgeweitet: „Bogenschläge auf der Violine, stechende Streicherakzente in hoher Lage, Glissandi des gesamten Ensembles und eine Anreicherung der Besetzung durch eine Vielzahl von Perkussionsinstrumenten bestimmen seine Musik.“

Trotz aller Neuerungen bleibt das Wesentliche des Tango erhalten durch die typischen synkopischen Rhythmen, die typischen harmonischen Wendungen des Tango, Staccati und die generell melancholische Stimmung der Musik.

Die Essenz des Tangos erhält Piazzolla, verbindet sie aber mit der akademischen und bildungsbürgerlichen Tradition der klassischen Musik. Neben der eher traditionellen kleinen Form des Tangostücks verbindet er Tango mit den großen Formen der Musikgeschichte:

Häufig verwendet Piazzolla die Form der barocken Suite, so etwa für das Stück Histoire du Tango – hier gibt er den vier Sätzen programmatische Titel: Bordel 1900, Café 1930, Night Club 1960, Concert d’aujourd’hui.

Im Konzert Las Cuatro Estaciones porteñas greift er direkt auf das Vorbild der Konzerte Die vier Jahreszeiten (Le quattro stagioni) von Antonio Vivaldi zurück. Es ist nur konsequent, dass auch die Form der Oper von Piazzolla mit Tango verbunden wird, in der „TangoOperita“ María de Buenos Aires, in der er kompositorische Formen wie Fuge und Toccata verwendet und das Agnus Dei zum Tangus Dei verfremdet. Piazzolla hat den Tango jedoch nicht nur mit der akademischen Tradition, sondern auch mit der Unterhaltungsmusik und Popkultur verbunden. Seit den frühen 1970er Jahren arbeitete er oft mit Jazzmusikern zusammen und verwendete moderne Instrumente wie E-Gitarre und E-Piano in seinen Kompositionen. (Wikipedia, bearbeitet)

Bild: Wikipedia

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